Kategorie-Archiv: Allgemein

BibTeX: en_plaindin.bst

What is en_plaindin.bst?

For creating a bibliography according to the German citation rules defined in DIN 1505 Part 2, the BibTeX style „plaindin.bst“ exists. The file is available in the CTAN archive.

Unfortunately, this style is not suitable for publications written in English, since it contains some German words, e.g. „Hrsg.“ for „eds.“ .

Therefore, I created a translated version of the plaindin-style, which provides the same structure of the entries but does not use German language.

Download

The style is called en_plaindin.bst.

The style file can be downloaded here: Download.

How to use en_plaindin.bst

  1. Copy the downloaded file to the folder of your LaTeX-project.
  2. Put the following command into your tex-file before you create the bibliography:

\bibliographystyle{en_plaindin}

 Note:

This file comes without any warranty. Please take care, that the generated bibliography is free of errors and conforming the style you need for your usecase. I do not garantuee, that the generated bibliographies comply to the DIN norm.

LaTeX: Akronymliste mit glossaries anpassen

Ich benötige in einem Dokument ein Abkürzungsverzeichnis der folgenden Form:

DB (Deutsche Bahn)  Deutsches Schienenverkehrsunternehmen

Oder formal:
<Abkürzung> (<Langform>)
<Beschreibung>

Mittels des glossaries-Paket lässt sich dies mit folgendem selbstdefinierten Style umsetzen:

\newacronymstyle{my-short-long-desc}%
{%
    \GlsUseAcrEntryDispStyle{short-long}%
}%
{%
    \GlsUseAcrStyleDefs{short-long}%
    \renewcommand*{\GenericAcronymFields}{}%
    \renewcommand*{\acronymsort}[2]{##2}%
    \renewcommand*{\acronymentry}[1]{%
    \acronymfont{\glsentryshort{##1}}\space (\glsentrylong{##1})}%
}

\setacronymstyle{my-short-long-desc}

Diese Definition basiert auf der mitgelieferten short-long-desc-Definition (die nicht richtig funktioniert) und muss vor der Definition der ersten Definition einer Abkürzung erfolgen.

Android Gerät sichern ohne Root

An der Uni arbeite ich gerade mit mehreren Leuten an einem wissenschaftlichen Paper zum Thema Smartphone -Sicherheit. Dazu ist es notwendig, eine für eine Nutzerstudie programmierte App unter mehreren Android-Versionen zu testen.

Warum ein Backup?

Da ich mein Entwicklergerät (Galaxy Nexus) auch als mein Alltagsgerät nutze, möchte ich nicht bei jeder Neuinstallation meine kompletten Apps und Einstellungen manuell wiederherstellen.

Aus diesem Grund habe ich eine Möglichkeit gesucht, ein komplettes Backup des Geräts zu erstellen, ohne root-Zugriff zu benötigen. Da ich für die private Verwendung aus Sicherheitsgründen auf einen root-Zugriff verzichte, muss ein Backup auch ohne diese auskommen.

Was nicht funktioniert

Der erste Ansatz über die Backup-Funktionalität von adb (z.B. hier) hat nicht zuverlässig funktioniert. Beispielsweise werden gekaufte Anwendungen nicht korrekt gesichert, Passwörter für WiFi-Netzwerke nicht mitgesichert, etc. Somit ist es trotzdem ein Aufwand, die Wiederherstellung durchzuführen.

Die Lösung

Mittels des Recovery-Tools „clockworkmod“ lässt sich eine Sicherung erstellen. Das Tool kann über die Webseite www.clockworkmod.com bezogen werden.

Backup durchführen

Voraussetzungen:

Um das Tool booten zu können muss der Bootloader entsperrt sein. Das funktioniert bei jedem Gerät anders – deshalb der Tipp: Google!

Zudem müssen die Entwicklerwerkzeuge für Android von Google installiert sein. Wichtig sind die Tools adb und fastboot.

Die Befehle adb und fastboot werden auf der Konsole ausgeführt. Das $-Zeichen markiert nur, den Kommandoprompt und muss nicht mit eingegeben werden.

  1. In den Bootloader starten: $ adb reboot bootloader
  2. Recovery-Image starten (nicht installieren!): $ fastboot boot clockworkmod.img
  3. Im nun startenden Menü den Punkt Backup and restore auswählen und dann das Backup durchführen.
  4. Backup auf die SD-Karte (oder den internen Speicher kopieren): Mittels $ adb shell eine Konsole auf dem Gerät öffnen.
  5. Das Backup liegt im Verzeichnis: /mnt/shell/emulated/clockworkmod/backup
    (Notiz: Das Verzeichnis kann sich eventuell je nach Gerät unterscheiden!)
  6. Mittels $ cp -R /mnt/shell/emulated/clockworkmod/backup/ /sdcard/clockworkmod/ wird das Backup auf die SD-Karte (oder deren interne Repräsentation) kopiert.
  7. Mit $ exit kann nun die Shell auf dem Gerät verlassen werden.
  8. Mittels $ adb pull /sdcard/clockworkmod/ kann das Backup auf den PC kopiert werden.

Wiederherstellung

  1. In den Bootloader starten: $ adb reboot bootloader
  2. Recovery-Image starten (nicht installieren!): $ fastboot boot clockworkmod.img
  3. Mittels $ adb shell eine Konsole auf dem Gerät öffnen.
  4. Um das Backup wiederherzustellen, muss es zuerst auf die SD-Karte in den Ordner /sdcard/clockworkmod kopiert werden. Dies kann über den Explorer oder über das adb push-Kommando passieren.
  5. Über Backup and Restore die Wiederherstellung starten.

Automatische Lautstärke-Anpassung unter Debian

Der von Debian 7.4 verwendete Audio-Server pulseaudio hat in der Standardeinstellung eine unangenehme Eigenschaft: Jede Anwendung kann die Master-Volume-Einstellung verändern. Dabei wird intern vermutlich versucht, die Lautstärke gleich zu halten.

Dies hat zur Folge, dass beispielsweise das Terminal beim Absenden eines Bell-Signals („Ding“), z.B. bei der Auto-Vervollständigung von Pfadnamen, an der Lautstärke dreht. Im Hintergrund laufende Musik/Videos werden dadurch für ein paar Sekunden deutlich lauter abgespielt.

Um dieses störende Verhalten abzustellen ist folgende Änderung notwendig:

In der Datei /etc/pulse/daemon.conf folgende Zeile so anpassen:

Vorher:
; flat-volumes = yes

Nacher:
flat-volumes = no

Danach muss pulseaudio neugestartet werden, was z.B. durch den Neustart des Rechners erfolgen kann.

Quelle: http://wiki.gentoo.org/wiki/User%3aFeystorm#PulseAudio_per-application_volume_control

LaTeX: Bild rutscht unter die Fußzeile

Beim erstellen einer Dokumentation ist es mir eben passiert, dass ein mittels \figure-Umgebung eingebettetes Bild unter die Fußzeile gerutscht ist. Dabei handelt es sich eigentlich um „Standard-Code“:

\subsection{Step 2: Open configuration}
Click on View $\rightarrow$ Configuration View (see fig. \ref{fig:config_menu}).

\begin{figure}
 \centering
 \includegraphics[width=0.8\textwidth,keepaspectratio=true]{./Graphics/configuration_view_menu.pdf}
 \caption{Step 2: Open configuration view}
 \label{fig:config_menu}
\end{figure}

Um das Problem zu lösen, genügt es folgendes Paket in der Präambel des Dokuments einzubinden:

\usepackage[bottom]{footmisc}

Quelle für die Lösung: http://www.komascript.de/node/858