Alle Artikel von Stefan

LaTeX: Bild rutscht unter die Fußzeile

Beim erstellen einer Dokumentation ist es mir eben passiert, dass ein mittels \figure-Umgebung eingebettetes Bild unter die Fußzeile gerutscht ist. Dabei handelt es sich eigentlich um „Standard-Code“:

\subsection{Step 2: Open configuration}
Click on View $\rightarrow$ Configuration View (see fig. \ref{fig:config_menu}).

\begin{figure}
 \centering
 \includegraphics[width=0.8\textwidth,keepaspectratio=true]{./Graphics/configuration_view_menu.pdf}
 \caption{Step 2: Open configuration view}
 \label{fig:config_menu}
\end{figure}

Um das Problem zu lösen, genügt es folgendes Paket in der Präambel des Dokuments einzubinden:

\usepackage[bottom]{footmisc}

Quelle für die Lösung: http://www.komascript.de/node/858

CeBIT 2014

Heute geht’s nach Hannover. Morgen, am 10. März 2014 beginnt  dort die diesjährige CeBIT und ich möchte mich auf dem größten deutschen Branchentreffen über Neuheiten und Trends informieren.

Eine Übernachtungsmöglichkeit in Hannover zur Messezeit zu finden ist gar nicht so leicht. Deshalb habe ich „etwas“ außerhalb (50 km) Quartier bezogen und verbringe die nächsten Tage in Hameln, von wo aus ich dann morgens zur Messe pendeln werde.

LaTeX: Tiefstellen ohne Mathematik-Modus

Manchmal benötigt man in LaTeX tiefgestellte Buchstaben/Zahlen, möchte dafür aber nicht den Mathematikmodus verwenden.

Dies ist mit folgendem Befehl möglich:

\textsubscript{}

Bedingung dafür ist entweder die Verwendung von Klassen aus dem KOMA-Script-Projekt oder die Einbindung des Pakets „subscript“ mit folgendem Befehl in der Präambel:

\usepackage{subscript}

Danach kann der Befehl wie folgt genutzt werden (Beispiel):

\section{Lockerung des CO\textsubscript{2}-Caps in den Verhandlungen}

Quelle: http://www.chemieonline.de/forum/showthread.php?t=91376

Status Update

Lange Zeit war’s recht still in diesem Blog – deshalb soll mal wieder ein kleines Status-Update folgen.

Das letzte Jahr war sehr interessant, ich war viel unterwegs und durfte mich mit vielen spannenden Themen auseinandersetzen. Deshalb habe ich den Blog auch etwas vernachlässigt.

Inzwischen habe ich mein Bachelorstudium abeschlossen, bin Bachelor of Science und habe mittlerweile schon mehr als die Hälfte meines Master-Studiums hinter mir – wie die Zeit vergeht!

Bachelorarbeit

In der Bachelorarbeit, die ich im Dezember 2012 abgegeben habe, habe ich mich mit dem Thema

Design und Implementierung einer Middleware für den Dateizugriff in Cloudsystemen auf Basis von XtreemFS

auseinandergesetzt. Für ein PaaS-System (Platform-as-a-Service) habe ich eine Middleware entwickelt, die für den Anwendungsentwickler einen transparenten Zugriff auf das Cloud-Dateisystem XtreemFS ermöglicht. Cloud-spezifische Aspekte, wie Replizierung, Platzierungsentscheidungen etc. werden von der Middleware automatisiert durchgeführt. Dies ermöglicht es, auf einfache Weise bestehende (Java-)Anwendungen in eine Cloud-Umgebung zu migrieren.

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Rotterdam

Im September war ich in Norddeutschland auf einer Tagung zum Thema „Deutsch-polnischer Jugendaustausch“, den ich in Baindt mitorganisiere. Davor habe ich noch ein paar Tage Urlaub eingeschoben und bin nach Rotterdam gefahren, was nicht allzuweit vom Tagungsort entfernt lag.

Erasmusbrücke

Erasmusbrücke Rotterdam

Rotterdam – einen nette Stadt mit dem größten Seehafen Europas. Besonders beeindruckend: Das Containerterminal. Obwohl – eigentlich hatte ich es mir noch gewaltiger vorgestellt.

Empfehlenswert in Rotterdam:

  • Hostel: Ani & Haakien (http://www.anihaakien.nl)
    Gemütliches Hostel mit WG-Charakter. Zwei freundliche Mädels, die sich damit sehr erfolgreich selbstständig gemacht haben. Zusatzangebot vom Vintage-Klamotten-Shop bis zur Walking-Tour durch Rotterdam.
  • Essen: Burgertrut (http://roodkapje.org/burgertrut/).
    Handgemachte Burger. All organic, mit oder ohne Fleisch. Gemütlich und lecker!
  • Zug: ICE-International von Amsterdam nach Deutschland. Gute Unterhaltung durch diverse Niederländer auf dem Weg zum Münchner Oktoberfest.

Masterprojekt

Zum Masterabschluss in Informatik an der Uni Ulm gehört eine einjährige Projektarbeit. Ich bin dafür im Bereich „Netzwerke“ geblieben und beschäftige mich zusammen mit einem Kommilitonen bereits ein Semester lang mit dem Thema Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikation.

Konkret wird durch uns eine Open-Source-Implementierung des europäischen Standards für Fahrzeug-Fahrzeug- und Fahrzeug-Infrastruktur-Kommunikation (ETSI EN 302 665 V1.1.1) umgesetzt.

Ziel der Vernetzung von Fahrzeugen ist sowohl die Erhöhung der Verkehrssicherheit als auch die Effizienzsteigerung auf der Straße. Fahrzeuge können sich damit beispielsweise gegenseitig vor Unfällen oder Glatteis warnen oder es können in Städten Grünphasen der Ampeln so optimiert werden, dass möglichst wenig Ampelstopps notwendig sind.

Dieser Standard wurde bisher nur von Herstellern für die kommerzielle Nutzung implementiert, wodurch der Quellcode nicht für die Forschung verfügbar ist. Durch unsere Implementierung soll nun erstmals eine freie Implementierung des Standards entstehen.

Quelle des Titelbilds der Bachelorarbeit:
Server Rack von Michael Müller, veröffentlicht unter der CC-BY 3.0 Lizenz.
http://media.micha.elmueller.net/u/cmichi/m/server-rack/
http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/

Unterwegs in Sachen Energiewende

Politisch kontrovers diskutiert, forciert oder blockiert – das ist sie, die Energiewende. Große Umstrukturierungen stehen im deutschen Stromnetz an und die Art, wie wir Energie erzeugen und verteilen, wird sich grundlegend ändern.

Das war für mich ein Grund, mich in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen.

TalKIT in Karlsruhe (22. – 23. Mai 2013)

TalKIT ist eine Veranstaltung am KIT, dem Karlsruhe Institute of Technology, die von einer dortigen Hochschulgruppe organisiert wird. Dieses Jahr stand die Veranstaltung unter dem Motto: „Reinventing Energy – Aufbruch, Umbruch, Durchbruch ?!“ . Die Veranstaltung fand in Form von Vorträgen, Workshops, Führungen und einer Podiumsdiskussion statt – jeweils von interessanten Persönlichkeiten.

Ein großes Thema war die Frage, wie unsere Energienetze in Zukunft aussehen könnten. Darauf wurde in mehreren Vorträgen von unterschiedlichen Referenten eingegangen – von Dr. Martin Schumacher (Mitglied des Vorstands, ABB Deutschland), von Prof. Rik W. De Doncker (Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe RWTH Aachen, Direktor E.ON Energy Research Center) sowie von Dr. Frank-Detlef Drake (Leiter Forschung und Entwicklung bei RWE).

Die Veranstaltung wurde durch ein sehr gut organisiertes Rahmenprogramm abgerundet – eine tolle Leistung des studentischen Organisationsteams!

InterSolar in München (20. Juni 2013)

Die Messe „InterSolar“ in München ist nach eigenen Angaben „die weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft“ (Quelle). Ein großes Thema war dieses Jahr die Speicherung von Solarstrom. Auf diesem Gebiet haben viele Unternehmen inzwischen Produkte für den Heimgebrauch auf Akkubasis anzubieten.

Die meisten Impulse habe ich aus den Vorträgen während der Messe mitgenommen. Gerhard Stryi-Hipp, Leiter Energiepolitik am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE referierte über Entwicklungen im Energiesystem bis 2050.

Ein Referent des Berliner Thinktanks „Agora Energiewende“ berichtete über den aktuellen Stand der Energiewende und die politischen Herausforderungen für die Zukunft.

Neue Sichtweisen habe ich auch aus dem Vortragsprogramm der Sonderschau „Rural Electrification“ mitgenommen. Dort ging es um die Elektrifizierung des ländlichen Raums in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Vorträge haben mir bewusst gemacht, dass es beim Einsatz von erneuerbaren Energien in diesen Regionen um ganz andere Schwerpunkte geht, als dies bei der deutschen Energiewende der Fall ist. Während wir hier nach technischen Lösungen für 50 kW-Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge suchen, geht es in diesen Regionen der Welt erst einmal darum, genügend bezahlbaren Strom aus erneuerbaren Energien für die Beleuchtung bereitzustellen.

Stromseminar der Elektrizitätswerke Schönau (5.-7. Juli 2013)

Der Stromversorger „Elektrizitätswerke Schönau“ lädt jedes Jahr zum sogenannten Stromseminar ein. Bei dieser Veranstaltung werden Vorträge und Diskussionen mit Fachleuten aus der Erneuerbare-Energien-Branche angeboten.

Dieses Jahr waren Referenten vom Fraunhofer-Institut, von den EWS, von der GLS Bank, vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband sowie von der Universität Oldenburg zu Gast. Ich hatte das Gefühl, dass an dieser Veranstaltung sehr viele Personen teilgenommen haben, die selbst in einer leitenden Funktion einer Energiegenossenschaft sind.

Eine sehr interessante Veranstaltung mit einem tollen Rahmenprogramm – vom Gutedelabend bis zur „Schönauer Stromnacht“ mit dem Kabarettisten Georg Schramm.

Die Veranstaltung in Schönau war für mich die motivierendste Veranstaltung. Bei mir ist – neben der traumhaften Landschaft des Schwarzwaldes – vor allem das Gefühl geblieben:

„Wenn sich so viele engagierte Menschen für die Energiewende einsetzen, dann schaffen wir diesen Umbruch auch!“